Bootstrapping: Wie Du mit Bootstrapping für unter 100 Euro Dein Business startest

Bootstrapping Generation Y Founders

Bootstrapping ist einer der besten Wege um ein verkaufsorientiertes StartUp oder Business zu bauen. 

Ein StartUp, das seine Produkte oder Services frühzeitig an den Markt bringt. Ein Lean StartUp. Ein StartUp dessen Team früh den Nutzer bzw. den Kunden fragt, was er von dem Produkt oder dem Service hält.

Viele StartUps, Gründer und Gründerinnen verlieren sich in der Produktentwicklung, ohne einmal mit möglichen Kunden gesprochen zu haben. Oder noch besser, ohne einmal mit bestehenden Kunden gesprochen zu haben. Stattdessen wird entwickelt und entwickelt unter der Illusion, man könne das perfekte Produkt oder den perfekten Service schaffen, ohne mit dem Kunden zu sprechen.

Bootstrapping hingegen zwingt das Gründungsteam, sich sehr früh darüber Gedanken zu machen, wie man das Produkt oder den Service an den Mann bringt und dabei eine Marge verdient. Denn wer bootstrappt, möchte sich aus dem eigenen Cashflow finanzieren und expandieren.

Letztendlich braucht jedes StartUp oder Business Geld. Geld ist der Treibstoff für Dein Business. Wenn Du bootstrappst, dann holst Du Dir das Geld von Anfang an bei Deinen Kunden.

Bootstrapping hat viele Vorteile.

Und einer der wichtigsten ist, dass Bootstrapping DAS Tool ist, um ein verkaufsorientiertes Business zu bauen.

Eine Bootstrapping-Orientierung hilft Dir verkaufsorientiert zu denken, zu handeln und Dich nicht in Details zu verlieren.

Bootstrapping -Mindset

Wenn Du bootstrappst, dann gilt: Funktionalität vor Schönheit.

Was Du baust, muss vor allem eines: Es muss seinen Zweck erfüllen. Im Falle des verkaufsorientierten StartUps muss Dein gebootstrapptes StartUp vor allem eines können – verkaufen und dabei das Versprechen gegenüber dem Kunden einhalten.

Wenn Du kein Kapital aufnimmst, dann musst Du sehr früh daran arbeiten Cash reinzuholen, durch erste Verkäufe oder auf anderen Wegen.

Und wenn Du sehr früh Cash reinholen musst, dann musst Du auch sehr früh abwägen, wie Du Dein Minimum Viable Product gestaltest und was Dein konkretes Angebot an den Kunden sein soll. Die vier Fragen die ich mir stelle, wenn ich einen Kauf in Erwägung ziehe sind:

  • Was bekomme ich geboten?
  • Was kostet es?
  • Wer bietet es mir an (sprich, glaube ich, dass die andere Seite auch liefern kann und was ist deren WARUM)
  • Wo kann ich bezahlen?

Klärst Du diese Fragen für Deine Interessenten relativ schnell, dann hast Du schon den ersten Schritt hin zur Verkaufsorientierung gemacht.

Wenn Du Dein StartUp bootstrappen möchtest und nicht ewig Zeit hast um auf die ersten Einnahmen zu warten, dann solltest Du ein Geschäftsmodell in Erwägung ziehen, bei dem Du Deinen Kunden ziemlich schnell ein entsprechendes Angebot machen kannst:

  • Ich biete Dir X
    • Kundennutzen 1
    • Kundennutzen 2
    • Kundennutzen 3
  • Es kostet Y
  • Hier klicken zum Bestellen!

Wenn Dein gebootstrapptes Business ein Angebot machen und erfüllen kann und dann noch schafft die ersten Kunden reinzuholen, dann bist Du schon gut dran.

„Wer bootstrappt muss schneller verkaufen“

Wenn Du nichts verkaufst, wird Dir früher oder später das Geld ausgehen. Der Zeitpunkt von heute bis zu dem Tag an dem Deinem StartUp das Geld ausgeht, ist Deine Startbahn. Mit jedem Tag der vergeht an dem  Dein StartUp oder Du keine Einnahmen aber Ausgaben hat, kommt das Ende der Startbahn Dir ein Stück näher. Am Ende der Startbahn ist eine Klippe. Wenn Du bis dahin nicht abhebst….

Was kannst Du also tun, um bis zum Ende des Runways in der Luft zu sein?

Die Antwort ist: Verkaufen!

Verkaufen ist den meisten von uns nicht angeboren. Leute direkt zu überzeugen, dass sie das eigene Produkt kaufen, ist für die meisten von uns nicht super natürlich.

Mit Bootstrapping bleibt Dir nichts anderes übrig, als von Anfang an nach Kunden zu suchen. Bootstrapping zwingt Dich aus der Komfortzone.

  • Wo vermutest Du Deine Kaufinteressenten?
  • Auf welchen Kanälen könntest Du Deine Zielgruppe / Kaufinteressenten erreichen?
  • Wer hat jetzt schon Kontakt zu Deiner potentiellen Zielgruppe?
  • Wie kannst du Deine Zielgruppe am besten ansprechen?
  • Wie kommunizierst Du am besten die Kundenvorteile, die Dein Produkt / Service bereithält?
  • Was macht Dein Produkt einzigartig?

Wenn Du ein Angebot gebaut hast, dann ist es Deine Aufgabe ‚da raus‘ zu gehen und Deine Zielgruppe anzusprechen. Dabei muss Dein Angebot natürlich nicht immer direkt ein Verkaufsangebot sein.

Du könntest Deine Zielgruppe auch mit dem Ziel ansprechen, sich bei Dir in die Newsletterliste einzutragen. Dann kannst du über diese Liste später Dein Angebot direkt adressieren, nachdem Du eine Beziehung aufgebaut hast.

Oder Du kannst einfach zum Telefon greifen und Deine Zielgruppe anrufen. Als wir das StartUp EcoToiletten.de gestartet haben, um ökologische mobile Toiletten in Berlin zu vermieten, war der erste Schritt zum Hörer zu greifen und mögliche Kunden anzurufen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keinen blassen Schimmer vom Markt. Wir hatten auch noch keine Toiletten. Also haben wir gefragt, ob die Festivals an so einer Lösung interessiert wären. Und als die Antwort dann hieß ja, und macht mal ein Angebot….wussten wir, dass man damit Geld verdienen kann und es die erhofften Interessenten da draußen auch wirklich gibt. Aber die Einleitung des ersten Verkaufs, war per Telefon.

Unternehmen gründen ohne Kapital

Bootstrapping nach dem ersten Verkauf

Wenn Du Deinen ersten Verkauf abgeschlossen hast, dann ist das oft ein richtiger Boost für das Selbstbewusstsein. Es gibt zumindest eine Person, die meine Angebot so gut findet, dass sie das Produkt kauft.

Jetzt ist die Frage, wie Du Deinen zweiten und dritten Käufer findest.

Den Verkaufsprozess validieren

Bei der Beantwortung dieser Frage hast Du den Vorteil, dass Du jetzt zumindest schon einen Kunden hast, von dem Du lernen kannst.

Jetzt musst Du für Dich herausfinden, mit welchen Strategien und auf welchen Kanälen Du wieder und wieder neue Aufträge rein holen kannst. Wie kannst Du nochmal und nochmal an Deine Bestandskunden verkaufen und was kannst Du Deinen Bestandskunden mittelfristig noch anbieten, was ihr Leben leichter machen könnte?

Brainstorme Marketing Kanäle.

Überlege Dir, welche Partner sich anbieten würden.

Finde heraus ob und wie Du wiederholt an Kunden verkaufen kannst.

Budgetierung und Reinvestieren

Okay, Du hast ein bisschen Dinero aus deinen ersten paar Verkäufen. Nicht schlecht. Was machst Du jetzt mit dem Geld? Natürlich. In den Urlaub fliegen, Sonne tanken und Dich von den Strapazen der letzten Tage erholen…

Just kidding.

Wenn Du bootstrappst, dann ist es essentiell, dass Du richtig budgetierst und nicht Deine kompletten Einnahmen direkt wieder verfrühstückst (trust me, ich habe den Fehler selbst schon gemacht). Du brauchst das Geld, um jetzt in Dein Marketing und Sales zu investieren. Vermutlich musst Du Dein Angebot auch noch verbessern und vielleicht brauchst Du auch personelle Unterstützung.

Wenn es sein muss, lebe weiter wie ein Student auf finanzielle Sparflamme aber tue dir den Gefallen und reinvestiere in das Wachstum Deines Unternehmens. Denk dran….Bootstrapping heißt nicht, dass Du nie Geld ausgeben sollst. Es heißt nur, dass Du aus dem CashFlow heraus wächst. Und das bedeutet eben auch, dass Du Deinen CashFlow einsetzen musst, um vermutlich wirst Du einen Teil Deiner ersten Einnahmen in die Expansion reinvestieren.

Welcher Teil des Marketings kann mit den ersten Einnahmen ausgebaut werden? Wie kannst Du mit dem Euro den Du gerade verdient hast, zwei weitere verdienen? Budgetiere Investments in Dein Wachstum ein, wenn Du anfängst erste Umsätze zu erwirtschaften und halte Dich an Deine Regeln.


“Das KOSTENLOSE Generation Y Founders StartUp Email Kurs – Lerne Dein eigenes Business zu starten, finanziell unabhängig zu werden & die Welt zu verändern”

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Bootstrapping Geschäftsmodelle und Ansätze

Okay, genug über Budgetierung gesprochen. Lass uns jetzt über etwas spannendes sprechen. Über Geschäftsmodelle und Vorgehensweisen, die sich gut zum bootstrappen eignen. Ich möchte dir hier nur ein paar Möglichkeiten vorstellen, wie Du ein Projekt oder Business bootstrappen kannst. Und mit Sicherheit ist die Liste nicht vollständig. Aber sie kann Dir als Inspiration dienen, um in überschaubarer Zeit ein Business aus dem Nichts zu starten.

Workshops, Seminare, Coaching, Webinare und Veranstaltungen

Event basierte Geschäftsmodelle wie Workshops, Seminare etc. sind mit meine Favorites. Vielleicht weil ich selber schon ein eventbasiertes Business hatte. Zumindest sind sie eine großartige Möglichkeit ein Business zu starten. Wie kann das Ganze funktionieren?

  • Du definierst ein Angebot. Das kannst Du zum Beispiel auf einer einfachen Weebly oder WordPress Webseite machen. Oder vielleicht auch nur auf einem einfachen Formular mit Jotform. In dem Angebot sagst du den Leuten, worum es geht, was es kostet, was sie bekommen. Wenn Du etwas für Freunde anbieten willst und es nicht zu kommerziell aussehen soll, dann kannst du es ja auch einfach als ein „MeetUp“ kommunizieren.
  • Ein paar Events, die so oder so ähnlich gestartet sind, sind:
    • die Digitale Nomaden Konferenz
    • das Idea Camp (das ich damals mitgegründet habe und das ich verlassen habe, um unser Generation Y Founders Projekt zu starten) und…
    • der Mammutmarsch von meinem Freund, Mentor und Geschäftspartner Bastian
  • Okay die nächste Frage ist dann sicherlich vor allem, wie Du auf Dein Event aufmerksam machst. Je nachdem an wen Du dich richtest und wie Du mit der Zielgruppe vernetzt bist, könnten verschiedene Dinge Sinn machen.
    • Kannst Du das MeetUp vielleicht in FB Gruppen oder bei Twitter verbreiten?
    • Kostet Dein Seminar Ticket für Business Kunden so viel, dass es sich vielleicht auch lohnt Kaltakquise am Telefon zu machen?
    • Kannst Du Werbung bei Google dafür schalten oder in Displaynetzwerken?
    • Schreibst Du Gastbeiträge auf anderen Seiten und lässt auf Deine Eventpage zurückverlinken?
    • Suchst Du Dir Partner mit Kontakt zur Zielgruppe, die Dein Event mit promoten?

Wenn Du die richtigen Leute auf ein Angebot lenkst, das Leute haben wollen, dann werden sie Deine Tickets kaufen. Mit dem Geld organisierst Du das Event und natürlich planst Du vorher so, dass Dir auch eine Marge bleibt. Tada…der Start in Dein eigenes Business.

Wie schnell geht so etwas?

Das kommt auf Dich drauf an.

  • Wie sehr pusht du?
  • Wie gut passt Dein Angebot zu Deiner Zielgruppe?
  • Hast du die richtigen Leute angesprochen?

Wenn Dich interessiert, wie Du ein Event Business von Null startest, dann check auch mal das Podcast Interview mit den Gründern der Digitalen Nomaden Konferenz, Feli und Marcus. Die beiden sind mit unter 100 Euro gestartet und haben damit geschafft ein internationales Event aufzubauen, auf dem ich jetzt auch schon die Ehre hatte sprechen zu dürfen. Check it out here. In dem Interview teilen sie ihre Learnings dazu wie man ein Event Business starten kann.

Kurze Bitte an dieser Stelle: Hat Dir der Artikel bis hierher gefallen? Falls ja, würdest Du uns kurz etwas Liebe schenken und den Artikel teilen, bevor du weiterliest, wie man:

  • Digitale Infoprodukte bootstrappt
  • Wie Du online Dienstleistungen bootstrappen kannst
  • Wie Du die Produkte anderer verkaufen kannst und damit ein Business aufbaust und…
  • welche Tools ich regelmäßig einsetze, um ein Projekt zu bootstrappen?

Einfach kurz teilen und weiter gehts….1000 Dank…Du weißt ja „sharing is caring“ =) —

Digitale Infoprodukte

Genau, ich spreche von den allseits beliebten digitalen Produkten wie eBooks, eBook Kurse, Videokurse, oder sonstigen digitalen Dateien für die Deine Zielgruppe zahlt. Auch wenn Du vielleicht glaubst, dass es doch schon viel zu viel digitale Produkte gibt, ist es ein wachsender Markt. Und aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es vor allem darum geht, dass DU

  • Zugang zu Deiner Zielgruppe hast und ihn Dir aufbaust
  • Vertrauen bei Deiner Zielgruppe verdienst

Hast Du diese beiden Faktoren und ein Angebot, das wiederum auf ein Bedürfnis oder einen Wunsch Deiner Zielgruppe ausgerichtet ist, dann sind digitale Infoprodukte ein guter Weg um ein Business zu bootstrappen.

Warum?

  • Du kannst digitale Produkte in vielen Fällen ohne große Kosten erstellen. Du willst einen Videokurs bauen? Film den ersten Kurs mit Deinem iphone oder Android Gerät. Oder auch einfach mit Deiner Webcam, wenn sie HD Auflösung hat. Oder schreib Dein Ebook einfach runter. Oder hole Dir ein günstiges Lavalier Mikrofon und nimm Deinen Audiokurs auf. Oder Dein Hörbuch.
  • Digitale Produkte lassen sich ohne größere Kosten verschicken und ausliefern. Keine Lagerhaltungskosten.
  • Sie werden nicht schlecht (zumindest fangen sie nicht an zu schimmeln. Entweder sie sind schlecht. Oder sie sind es nicht. Sie können höchstens nicht mehr aktuell sein).
  • Du hast kaum Grenzkosten. Ob du ein Stück verkaufst oder 10.000 Stück, macht für Dich erstmal keinen großen Unterschied, weil die Auslieferungsinfrastruktur einfach skalierbar ist.
  • Du setzt den Preis für wahrgenommenen Wert und nicht für Kosten (denn wie oben schon erwähnt, gehen Deine Grenzkosten gegen 0)

Wie sieht ein möglicher Prozess im Groben aus, wenn Du ihn super krass bootstrappst und so schnell wie möglich erstes Einkommen erzielen möchtest? Es gibt eine ganze Reihe an möglichen Vorgehensweisen aber hier ist eine.

Angenommen ich möchte einen Gitarrenvideokurs verkaufen…

  • Ich erstelle einen kleinen beispielsweise 7 teiligen kostenlosen Gitarrenvideokurs, den ich kostenlos teile
  • Ich teile ihn in allen relevanten Gruppen, die mir bekannt sind und schalte vielleicht testweise 100 Euro Werbung bei Facebook auf den kostenlosen Kurs
  • Subscriber durchlaufen den kostenlosen Kurs. Die Videos erhalten sie über Wistia. Die Emails mit den Videolinks werden automatisch über Mailchimp oder Klick-Tipp versandt. Oder vielleicht lade ich die Videos auch direkt kostenlos bei einer Online Kursplattform wie teachable hoch.
  • Im letzten Video pitche ich den Teilnehmern, dass sie wenn sie weiter lernen wollen sich meinen kostenlosen Gitarren Kurs holen können, den ich auch wieder bei teachable hochlade oder den ich auch als membership Seite erstellen kann.

Ich weiß, ich weiß, das Vorgehen ist stark vereinfacht aber so könnte es aussehen. Alternatives Vorgehen:

  • Du schreibst einen kostenlosen Email Kurs zu Deinem Thema für Deine Zielgruppe. So habe ich das beispielsweise für Generation-Y-Founders gemacht. (Hey, wenn Du noch nicht in unserem kostenlosen StartUP Emailkurs bist, dann kannst du Dich hier anmelden. Da steckt ziemlich viel Wissen und meine Learnings der letzten 6 Jahre als Unternehmer mit drin).
  • Nach den ersten paar Emails machst Du ein erstes Angebot bspw. für ein ebook.
  • Dann lieferst Du noch mehr Wert in Deinem Email Kurs
  • Und dann machst du wieder ein Angebot. Diesmal vielleicht für einen Videokurs.
  • ….

Sales Funnel Draft

Okay, auch wenn beide Vorgehen stark vereinfacht sind und in einem guten Verkaufsfunnel noch etwas mehr Gehirnschmalz drin steckt, könnte das ein grundsätzliches Vorgehen darstellen.

„Ja aber Thomas, bis ich so einen Videokurs erstellt habe, gehen ja Wochen ins Land. Du hast mir doch gesagt, dass ich schnell starten kann.“

Du hast Recht. Meistens dauert es etwas, bis man einen Kurs erstellt hat (hier spreche ich aus eigener Erfahrung). Aber es gibt ein paar Tricks, wie Du schneller Einkommen generieren kannst. Hier zwei mögliche Vorgehen:

  1. Du verkaufst Dein Produkt vor. Hierfür hilft es auch, wenn Du bereits eine Email Liste hast. Du könntest beispielsweise ein kostenloses Webinar zu Deinem Thema halten. Mit dem Webinar sammelst Du Emailadressen / Kontakte aus Deiner Zielgruppe. Dann kannst Du im Webinar pitchen, dass Leute, die mehr erfahren wollen Dein Produkt vorbestellen können. Das tun sie indem sie es wie bei einer Crowdfunding Kampagne schon vorab bezahlen. Du musst dann nur einen Termin nennen zu dem Du auch wirklich lieferst. Auf diese Art und Weise habe ich mir selbst Feuer unter dem Hintern gemacht, als ich mein erstes Buch geschrieben habe. Ich habe es an eine kleine Liste von treuen Lesern vorverkauft. Ohne den Druck ein richtiges gutes Buch für diese Supporter fertig zu schreiben, hätte ich es vermutlich nie abgeschlossen. Auf diese Weise hatte ich auf jeden Fall den Beweis, dass es jemand kaufen möchte UND ich hatte schon vorab Geld in der Kasse. Das gleiche Vorgehen haben wir bei der Produktion von zwei Dokumentarfilmen genutzt, für den Aufbau unseres Social Business, den ökologischen Miet-Toiletten, und zig weiteren Projekten.
  2. Du könntest einen Videokurs verkaufen und den Käufern sagen, dass sie alle drei Tage eine neue Videolektion von Dir bekommen. So bräuchtest Du für den ersten Verkauf erstmal nur die erste Lektion. Dann wenn jemand Deinen kompletten Kurs kauft, hast Du immer jeweils drei Tage um eine neue Lektion zu produzieren und rauszugeben. Ist das viel Druck? Bestimmt. Macht Dich das super fokussiert und hilft dir Deinen Kurs fertig zu bauen? Mit Sicherheit.

„Aber Thomas, ich habe keine Ahnung wie ich das technisch umsetzen soll…“

Das kann ich nachvollziehen. Aber…..der technische Teil wird schnell überschätzt. Erstmal muss das richtige Mindset vorhanden sein. Du musst die Mechanik des Ganzen verstanden haben. Dann finden sich auch immer sinnvolle technische Lösungen. Zumindest heutzutage, wo es so viele Tools kostenlos online gibt.

Mit Sendowl, kannst Du beispielsweise etwas verkaufen und dann „Drip Content“ verschicken. Sprich, Du kannst Content nach und nach freigeben. Wozu eignet sich das? Zum Beispiel um etwas vorzuverkaufen, und dann den Inhalt peux a peux auszuliefern. So könntest Du ihn erstellen, auch wenn Du schon die ersten zahlenden Kunden hast.

Oder mit Zenler.com kannst Du online Kurse (bspw. Videokurse) veröffentlichen und auch dort gibt es eine „Drip-Content“ Funktion.

Aber das nur am Rande….für weitere Tools schau mal hier in unsere Ressourcen für Entrepreneurs.

Okay, ich könnte an dieser Stelle noch sehr viel zum Bootstrappen von Digitalen Produkten schreiben aber das soll fürs erste reichen. Gehen wir also weiter zum….

 

Verkauf von Dienstleistungen Online im Bootstrapping Style

Online Dienstleistungen sind eine wunderbare Möglichkeit um gebootstrappt zu starten. Warum? Weil in vielen Fällen durch den Einsatz von Arbeitszeit und Expertise (zu Anfang vermutlich oft Deiner eigenen) ein Business gestartet wird.

So hast Du zwar Zeiteinsatz aber wenig Investitionskosten. Würdest Du ein physisches Produkt produzieren sähe das anders aus.

Genau wie bei Digitalen Infoprodukten hast Du hier auch den Vorteil, das Dienstleistungen nicht schlecht werden (zumindest schimmeln sie nicht an) und dass Du sie nicht auf Lager halten musst. Das hilft schon mal.

Noch ein Vorteil: Du kannst etablieren, dass Du vor der Erbringung der Leistung bezahlt wirst. Das heißt, Du kannst dafür sorgen, dass bei Dir erst Cash rein kommt und Du dann leistest. Das ist einem echten Bootstrapper immer ein besonderes Anliegen.

Erst Geld rein von Kunden, dann Geld raus durch Kosten und Ausgaben.

Hier ein mögliches Vorgehen für eine beliebige Idee, die mir gerade spontan einfiel (vielleicht, weil ich gerade etwas Hunger habe und ich mich nach meinem Lieblingsrestaurant sehne):

  • Ich halte ein kostenloses Webinar und lade per Email oder Telefon Restaurantbesitzer ein teilzunehmen, wenn sie lernen wollen, wie man als Restaurant Rockstar Marketing macht
  • Das Webinar halte ich entweder selbst, wenn ich Ahnung von der Materie habe oder ich suche mir jemanden, der es halten kann
  • Im Webinar teile ich ein paar coole Tipps für Online Marketing für Restaurantbesitzer und wie sie mehr Gäste bekommen können.
  • Am Ende des Webinars pitche ich den Restaurantbesitzern, dass ich die Implementierung der Marketing Maßnahmen für beispielsweise 250 Euro im Monat für sie übernehmen kann.

Das nur als ein mögliches Vorgehen um Kunden für meine Online Marketing Agentur für Restaurants zu bekommen. Das Online Marketing muss ich dann natürlich auch wieder nicht selbst machen. Ich kann mir bei Upwork, fiverr.com oder mit einer einfachen Jobausschreibung jemanden suchen, der die Maßnahmen einmalig oder monatlich umsetzen kann.

Selbstverständlich müsste ich vorab kalkulieren, dass das vom Budget her passt. Aber hey, das ist meine Aufgabe als Unternehmer/in.

Bin ich dann für immer daran gebunden Online Marketing für Restaurantbesitzer zu  machen? Absolut nicht. So ein Service könnte nur ein „einfacher“ und gebootstrappter Einstieg sein. Wenn ich meine Zielgruppe und deren Bedürfnisse besser kennenlerne, könnte ich auch Software für Restaurantbesitzer entwickeln. Oder ich könnte ein digitales Infoprodukt für die Zielgruppe entwickeln. Oder oder oder. Ein Servicebusiness wäre im Falle dieser Zielgruppe nur ein willkommener Einstieg.

By the way…Dein Servicebusiness kannst Du auch offline bootstrappen. Auch wenn Online Dienstleistungen auf den ersten Blick skalierbarer scheinen.


“Der KOSTENLOSE GenY Founders StartUp Email Kurs: Wie Du Dein Business startest, finanziell unabhängig wirst und positiv die Welt veränderst.”

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Verkauf von Produkten anderer

Immer wenn man sich mit Gründer/innen unterhält, legen die meisten den ganzen Fokus darauf ein eigenes Produkt oder Service zu entwickeln. Etwas eigenes entwickeln geht für die meisten mit der Rolle „Ich bin Gründer/in“ einher.

Dabei müsste das gar nicht unbedingt sein.

Es gibt so viele Produkte und Services da draußen, die man verkaufen kann. Die Wahrheit ist nämlich die….viele wissen nicht, wie sie ihre Produkte oder Angebote unters Volk bringen. Sie würden also enorm davon profitieren, wenn jemand daherkäme und sagen würde….

„Hey, Du hast dieses coole Produkt. Was hältst Du davon, wenn ich Deine Software verkaufe und dafür lebenslänglich 20% der Umsätze erhalte, die der Kunde den ich akquiriere für dich bringt?“

Hört sich doch nicht schlecht an, oder? Je nachdem was Du für ein Produkt verkaufst und wie viel Umsatz es dann tatsächlich generiert, kannst Du so sehr schnell starten und Dir ein Einkommen aufbauen.

Vorteil: Du kannst sofort starten.

Nachteil: Du bist abhängig vom nachhaltigen Erfolg der Firma für die Du verkaufst. Aber immerhin könntest Du dein Risiko streuen, in dem Du für verschiedene Parteien verkaufst.

Tatsache ist auf jeden Fall, dass Du als Verkäufer/in oder guter Marketer quasi über Nacht eine Vertriebs-und Marketing Firma starten kannst. Du musst nur die richtigen Deals aushandeln.

Mein guter Freund Ben von der anti-uni.com, hat beispielsweise zu Beginn, bevor er seine Blogging University gelauncht hat, vor allem davon gelebt, dass er Produkte und Services anderer empfohlen hat und dabei bis zu 30% Kommission verdient hat.

Also wenn Du einen guten Vertriebskanal (beispielsweise ein Blog oder einen Youtube Kanal oder eine Email Liste (mein persönlicher Favorit)) aufbaust oder weißt, wie man schnell Besucher auf Webseiten lenkt, dann ist das eine Möglichkeit so Wert für andere zu generieren, dass Du damit Geld verdienen kannst.

Crowdfunding physischer Produkte

Crowdfunding ist eine weitere gute Möglichkeit Dein Business zu bootstrappen. Warum? Weil Du erst Geld erhältst und dann Geld ausgibst. Zumindest im Idealfall.

So kannst Du Dir das Geld Deiner Kunden holen und mit dem Geld der Kunden die Entwicklung oder Fertigstellung Deines Produktes oder Deiner „Idee“ finanzieren.

Crowdfunding ist daher auch eine interessante Möglichkeit, um physische Produkte zu bootstrappen. Inzwischen gibt es viele viele Kampagnen, die als Vorbild dienen können, dafür wie man eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne durchzieht. Ich habe bisher zwei Kampagnen erfolgreich mit durchgeführt, um einen Dokumentarfilm über unsere Reise mit dem Fahrrad nach Indien und unser humanitäres Projekt dort zu finanzieren.

Aber unsere Kampagne war ein Klacks gegen, das was die Jungs von Soma gemacht haben, um in 10 Tagen 100.000$ bei KickStarter reinzuholen. Warum erwähne ich die Jungs? Weil es eine sehr ausführliche Case Study (auf Englisch) dazu, wie sie ihre Kampagne aufgezogen haben auf Tim Ferriss Blog gibt.


Gibt es weitere Geschäftsmodelle und Ansätze zum Bootstrappen? Ja, definitiv. Ich habe hier noch eine ganze Reihe an Strategien, Hacks und Möglichkeiten um schnell, schlank und mit wenig Kapital zu starten. Aber hey, ich will Dich hier nicht zu sehr überladen.

Auf eines möchte ich an dieser Stelle aber noch kurz eingehen und das sind die….

Tools zum Bootstrappen

Tools sind für mich super essentiell für die Gründung. Wenn ein Handwerker keine guten Werkzeuge hat, wird auch ein guter Handwerker nur sehr langsam arbeiten können oder nur mäßige Arbeit machen.

Gleichzeitig kann ein mäßiger Handwerker mit sehr guten Tools vielleicht auch einen anständigen Job machen. Genauso ist es auch für Gründer. Hast du die richtigen Werkzeuge zur Hand, wird es deutlich einfacher Dein Business zu starten, ohne viel Geld auszugeben.

Ich möchte dir hier nur ein paar der Tools vorstellen, die ich regelmäßig nutze oder die in meinen Teams genutzt werden. Einige der Links sind Affiliate Links, aber ich nutze die Tools auch alle selbst und würde sie nicht empfehlen, wenn sie nichts taugen…

  • Weebly ist ein einfaches Homepage Baukastensystem, mit dem Du innerhalb kürzester Zeit eine professionelle Webseite aufsetzen kannst. Weebly gibt es in einer kostenlosen und einer bezahlten Version. Aber auch die bezahlte Version ist so günstig, dass es kaum der Rede wert ist. Wenn Dich eine professionelle Webseite im Kopf davon abhält Dein Business zu starten, dann gehe JETZT auf Weebly und probier es einfach kurz aus. Bau spaßeshalber irgendeine Webseite nach. Mach Dich mit dem System vertraut.
  • Mailchimp ist das beste mir bekannte Einsteiger Mailsystem, wenn Du einfach erst mal nur Mails sammeln willst. Den Account anlegen kannst Du erstmal kostenlos. Wenn Du Deine Liste dann schon hast wachsen lassen, wird ab irgendeinem Punkt dann sicher ein smarteres System wie Convert Kit  interessant für Dich (mein aktueller Favorite und ich ziehe gerade das meiste von Mailchimp zu Convert Kit um). Worum geht es bei einem Mailsystem im Grunde? Email Abonnenten sammeln, Massenemails verschicken und automatisch Emails nach bestimmten Regeln an Subscriber senden. Das schöne bei Convert Kit ist, dass sie nicht Listenbasiert funktionieren, sondern mit Tags und Segmenten arbeiten. Das ermöglicht eine deutlich spezifischere Ansprache der Subscriber und spart mir ein riesiges Listen Kuddel-Muddel.
  • Mailmunch...ein cooles kostenloses Tool, um sehr einfach Subscriber mit PopUps, Scroll Bars oder Top Bars in deine Email Liste zu holen. Schaue es dir auf jeden Fall an und wenn Du dir einen Mailchimp Account machst, dann kannst Du Mailmunch.co gleich mit installieren. Einfacher als mit Mailmunch kann Formulare erstellen und mit Deiner Mailingliste verknüpfen fast nicht sein. Wenn Du Convert Kit nutzt so wie ich, dann kannst Du die Subscriber trotzdem via Zapier.com dort hin holen. (Zapier verknüpft WebApps miteinander und hilft so Daten zwischen den Apps auszutauschen ohne dass Du gleich einen Entwickler/in brauchst, die Dir eine Schnittstelle programmieren)
  • Jotform…ist mein Lieblingstool für die Erstellung von schick designten online Formularen. Geh mal auf die Seite von Jonathan, meinem Co-Founder bei Generation-Y-Founders, meinplattenvertrag.de . Du wirst sehen, dass Dir erst ein Mailmunch PopUp um die Ohren fliegt (mit dem er seine Eintrageconversion deutlich erhöht) und dann wenn Du auf den Button „Jetzt eigene Musik promoten“ klickst, bekommst Du ein wunderschönes Jotform Formular zu sehen, auf dem Du bei ihm eine Musikpromotion buchen kannst. Und die Seite hat er natürlich mit Weebly gebaut. Allein mit diesen vier Tools, kannst Du also super ein Service Business aufsezten. Aber ich gehe mal weiter zum nächsten Tool.
  • Paypal…brauche ich wohl kaum zu erklären. Was interessant ist, dass Du Paypal auch bei Jotform einbinden kannst, so dass Deine Kunden direkt über Dein Jotform Formular bezahlen können. Nice, neh?
  • SendOwl….ist eine weitere günstige Möglichkeit um online Zeug zu verkaufen. Genauso übrigens, wie auch….
  • Startnext.de oder Kickstarter…sind Crowdfunding Plattformen. Meine ersten beiden Kampagnen habe ich beide über Startnext.de erstellt.
  • Dropbox oder Google Drive sind Dir vermutlich auch bekannt. Warum führe ich sie hier auf? Weil sie cool sind und Kunden Dir für Dein Service Business beispielsweise Dateien zur Bearbeitung dahin hochladen könnten. Oder sie tun das auch einfach via der File-Upload Funktion bei Jotform.
  • Dein Telefon….yep, that’s right buddy. Dein Telefon ist ein super cooles Tool. Damit kannst du zum Beispiel Leute anrufen und sie nach ihren Problemen fragen. Und diese Probleme kannst Du dann lösen und dafür Geld verlangen. Dein Handy ist ein wunderbares Vertriebs-Tool. Oder Du kannst mit der Kamera in Deinem Handy Deinen ersten Videokurs aufnehmen. Okay…mein Punkt ist…Du könntest allein mit Deinem Handy ein Business aufbauen.
  • Gmail…als Postfach.
  • Google Hangouts oder Skype….eigenen sich für kostenlose Webinare / Hangouts, oder für Coaching Gruppen und Online Seminare. Oder Du kannst darüber Leute interviewen und nach Problemen fragen, die Du für sie lösen könntest.
  • Das Internet (wow, Thomas, echt jetz? ….)…yep. Genau. I-N-T-E-R-N-E-T. Großartiges Tool. Du hast es. Viele Menschen haben es nicht und haben dadurch einen enormen Wettbewerbsnachteil. Aber du hast es zur Verfügung. Was gibt Dir das Internet? Erreichbarkeit. Du findest dort sämtliche Kunden, die du Dir jemals wünschen könntest. Und vermutlich kannst Du sie sogar kostenlos erreichen. Wow. Du hast diese ganzen kostenlosen Tools wie Facebook, Youtube, Google, Gelbe Seiten und andere Branchenbücher, Twitter etc. pp. We are blessed with opportunity.
  • Dein Mindset…das wohl wichtigste Tool von allen. Wie Du über das Starten eines Businesses denkst. Ich lasse hier alles einfach aussehen und in Wirklichkeit ist alles etwas komplizierter? Stimmt. Aber das hat einen guten Grund. Mir geht es darum, dass Du ins Handeln kommst. Wir verkomplizieren tendenziell alles. Dadurch schieben wir Dinge auf und starten nie. Also lasse ich es einfach(er) aussehen, damit Du startest. Das mache ich bei meinen eigenen Projekten für mich übrigens genauso…ich sage mir meistens….hmmm, klingt machbar. Kann doch nicht sooo schwer sein…..andere machen das doch auch…..ich fange mal an und lerne dann auf dem Weg. Und das geht gut, solange ich ein paar Dinge beachte. Und das sind die Bootstrapping Prinzipien. Hier nur ein paar davon:
    • schlank starten.
    • möglichst früh ein Angebot machen, damit ich einen positiven Cash Flow habe.
    • nicht zu perfekt starten wollen und schnell zum Launch kommen.

Okay, es ist eine überschaubare Tool Liste. Eine vollständigere Liste zu Tools für Gründer und StartUps findest Du hier. Wir bauen diese Ressourcenseite immer weiter aus. Also: Stay tuned amgio.

Fazit:

Selbst für StartUps für die Cash erstmal keine Rolle spielt, weil sie die Taschen voller Scheine haben, kann der Bootstrapping Ansatz Sinn machen.

Warum? Er reduziert enorm das Risiko, dass man das Geld nur zum Fenster raus wirft und am Ende komplett ohne etwas dasteht.

Bootstrapping legt den Fokus auf das Verkaufen und das schnelle Testen von Geschäftsideen.

Anstatt ohne Kundenkontakt vor sich hin zu werkeln, wird der Fokus von Anfang an auf Kundeninteraktion und Geschäftsmodellvalidierung durch Verkäufe gelegt.

Funktioniert Bootstrapping bei allen Geschäftsideen?

Nope.

Atomkraftwerke lassen sich nicht bootstrappen.

Viele Ideen lassen sich jedoch mit Bootstrapping und der damit verbundenen Verkaufsorientierung umsetzen.

Bootstrapping ist somit kein Manko oder nur etwas, wenn Du kein Geld hast, sondern hat einen absolut praktischen Nutzen und macht Dich und Dein StartUp besser.

Cheers

Thomas

P.S.: Du willst ein Business gründen, finanziell unabhängig werden und die Welt positiv verändern? Trag Dich zu unserem kostenlosen Generation-Y-Founders Email Kurs ein und lerne mehr dazu, wie Du Dein Projekt startest.

P.P.S.: Wenn Du es bis hierher geschafft hast und etwas gegen Anglizismen hast, dann bin ich stolz auf dich und möchte mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich dich gerade so viel psychologischen Schmerzen ausgesetzt habe. =)


 

In diesem Artikel können Affiliate Links enthalten sein. Wenn Du auf einen Affiliate Link klickst und ein Produkt kaufst, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Das Produkt wird dadurch nicht teurer für Dich. Manchmal bekommst Du sogar einen kleinen Bonus. By the way….wir binden nur Affiliate Links zu Produkten ein, die wir selbst nutzen oder die wir Dir wirklich empfehlen können. 

Bild: isRough Meztapha